Da sich ein Netzwerk nicht von selber aufbaut - schade eigentlich - müssen wir da auch ein bissel Hand anlegen.. Was gibt es da alles zu beachten?
Schauen wir uns erstmal unsere Materialien an:
Kommen wir erstmal zu den Switches für die Teilnehmer. Diese Switches zu stellen sollte das kleinste Problem sein. Sollten, wenn möglich, in der Mitte einer Tischgruppe stehen und den Teilnehmer eindeutig zeigen wohin sie sich stecken sollten.
Wenn möglich, Switches festkleben, denn, vorallem wenn sie am Rand stehen, sind sie schneller runtergefallen als einem bzw. dem Switch lieb ist.
Andere Möglichkeit als auf dem Tisch, ist die Möglichkeit einen Stuhl zwischen die Tische zu stellen und den Switch darauf zu positionieren.
Der Backbone, meistens das teuerste Netzwerk-Gerät vor Ort was auch dementsprechend behandelt werden möchte, ist kein Gerät was als Lagerstätte missbraucht werden sollte! Das Gerät sollte:
1) bei den Orgas stehen
2) an einer sicheren Position stehen, so das nicht dauernd jemand dran vorbeirennt, sonst lernt er möglicherweise noch das Fliegen von der Tischkante
3) dennoch zur Verkabelung für die Uplinks zu den Teilnehmer-Switches noch leicht zugänglich sein
Gesucht wird also die Position der die Punkte 1-3 beinhaltet. Am besten bei einem der Netzorgas deponieren bzw. einen nebendran setzen, der weiss dann auch was er bei sich stehen hat und wird sein Auge drauf werfen.
Die Kabel, hier sollten wir 3 Kategorien unterscheiden.
Vom Verlegen der Kabel auf dem Boden raten wir DRINGEND ab, ein falscher Schritt und so ein Kabel kann hinüber sein. Verlegen zu den Switches durch die Luft (Hallendecke), möglich durch z.B. spannen von Wäscheleinen oder schnüren zwischen den Hallenwänden.
Aber auch hier ist zu beachten, das diese Kabel einen "Knick-Radius" haben der nicht ÜBERSCHRITTEN werden darf, dieser liegt bei max. 45°.
Knicke und Knoten sind hier ebenfalls DRINGEND zu vermeiden, sonst dürft ihr eure Haftpflicht einschalten. Kommt bitte NIEMALS auf die Idee Kabelreste an Pfosten zu knoten (nicht lachen, ist schon passiert) oder bei der Befestigung der Kabel mit Kabelbindern zu arbeiten und die bis zum maxmimum durchzuziehen, das is der Tod für diese hochempfindlichen Kabel.
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| 28. Apr. 2005 - 23:27 erstellt von KnoX |
| Bei 120 Leuten ist Gigabit meiner Meinung nach noch nicht zwingend notwendig.
Alternativ solltest du aber Port-Truncing nehmen, wenn die Möglichkeit besteht. Ansonsten ist ein Gigabit-Netzwer heute aber auch nicht ehr teuer. Schau vlt. besser sogar mal noch hier in der Equipmentliste nach. Für 120 Leute solltest du wohl am besten einen Anbieter in deiner Nähe nehmen und nicht bei einem großen Vermieter bestellen, wo dann auch noch Lieferkosten hinzukommen. |
| 29. Apr. 2005 - 15:00 erstellt von jacuzzi |
| ne gigaherz liegt in köln das is ne knappe stunde von uns weg also das is halt auch der händler wo wir abholen können von daher. aber ich denke das wir uns das fürs gig netz entscheiden werden. danke für die schnelle antwort |
| 18. Jul. 2005 - 21:43 erstellt von megaping |
| Ich hätte da jetzt mal ne theoretische frage, angenommen ich würde ne LAN mit ca 150 -180 Usern planen, würde da dieser Switch ausreichen(als User-Switch) und was für nen Backbone würdet ihr empfehlen.
Produktlink: http://www.alternate.de/html/shop/productDetails.html?showTechData=true&artno=LRSA06tecData |
| 19. Jul. 2005 - 18:12 erstellt von Inspector_E |
| Hi megaping,
der Switch sieht ok aus, wenn du mich fragst. Hab keine Erfahrung was ASUS Switches qualitativ bieten, aber wenn der läuft, gut, für den Preis um so besser^^ Ich denke Mal für 150-180 User plant ihr mit 7 oder 8 dieser Switches - da würde dann ein "einfacher" 8-Port Gigabit Swirch reichen, wenn ihr beim Backbone ohne Management auskommen wollt (in jedem Fall aufpassen, dass der auch wirklich die Backplane hat um alle Ports zu versorgen!!!). Ich würde aber zu einem gemanagten Backbone raten, da man doch bessere Funktionalität und Kontrolle im Netz hat - müsst letztlich ihr wissen. Wie gesagt, hab bisher noch nichts über Asus-Switches gehört, demzufolge auch nichts schlechtes ;) |
| 19. Jul. 2005 - 18:20 erstellt von Inspector_E |
| Ach ja, die Empfehlung für einen Backbone:
ungemanaged: HP2708 (oder Äquivalent von anderem Hersteller, hab von denen keine Typenbezeichnung auswendig drauf...) gemanaged: HP6108 dies wären jeweils 8-Port Gigabit Switches aus der HP Procurve Serie, wenn ihr vom Backbone her euer Netz irgendwann erweitern wollt, wäre es evtl sinnvoll über einen Switch aus der 41xx Serie nachzudenken. Wie gesagt, andere Hersteller tun es auch, ich kenn wie gesagt nur die HP Typen auswendig und vertraue auf HP Switches (mehr als 6 Jahre Dauerbetrieb des Netzwerkes bei mir in der Firma und nie(!) einen Ausfall und immer top Performance - verzeiht mir die Werbung^^) |
| 28. Sep. 2007 - 17:34 erstellt von unst |
| nie einen ausfall bei hp? wir haben in der firma auch HPs (2524 großteils) und da passiert es schonmal dass von einer lieferung (ca 20 stück) mal einer nen tick hat, port kaputt o.ä...im letzen jahr 2x ausfall eines switches...aber sonst kann ich dir nur zustimmen. die laufen wirklich gut! |
| 04. Oct. 2007 - 11:23 erstellt von Martin |
| Hi Unst,
du der letzte Beitrag war von Jul. 2005. PS. und ich bin nicht besser… mfg Martin |
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