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Das soll die letzte der "Grundlagen" sein, weitere folgen bei Bedarf, werft aber auch einen Blick in die anderen Punkte dieser Sektion, dort sollten sich noch einiges an Informationen für euch finden lassen, vor allem der Link Aufbau sollte mal durchgelesen werden.
Themen in diesem Text: Dienste-Server und "Wie bringe ich die Information über die Einstellungen an den Teilnehmer"



Dienste Server
Kommen wir zum ersten Punkt. Wir haben jetzt ein geplantes Netz, die Kabel sind verlegt und die Uplinks sind überprüft und funktionieren, war's das schon? Nicht wirklich, zum Thema Netzbetreuung solltet ihr noch einen Blick in die entsprechende Sektion werfen.
Was ich hier noch ansprechen müsste, welche Dienste-Server sind noch wichtig.
Merke: Dienste-Server sind KEINE Game-Server und deshalb auch gesondert zu behandeln. Also welche Dienste-Server legen wir euch ans Herz. Natürlich ist das abhängig von der Größe der LAN-Party, also reden wir mal von Partys ab 100 Teilnehmern.
Stellen solltet ihr einen DNS-Server, einen WINS-Server, möglicherweise auch sekundäre DNS/WINS Server, falls es zu einem Ausfall kommen sollte.
Der DNS-Server entfällt, falls ihr keinen Webserver stellt. Weiterführend für die Kommunikation vielleicht noch einen IRC-Server, aber die
  • DNS-Server
  • WINS-Server
  • Web-Serverr
    sollten die Basis eurer Dienste-Server sein.
    Informationen zu den einzelnen Servern findet ihr in der Server-Sektion.


    IP-Vergabe
    Der nächste Punkt ist die Tatsache, wie ihr die Informationen über
  • die IP-Adresse die der User bekommt
  • Wichtige IP-Adressen der DNS-Server/WINS-Server
  • IntraNet -Adresse
    an die User bringen könnt. Und möglicherweise auch noch eine Konfigurations-Kurzanleitung.

    Einerseits wäre da der Weg über den Beamer, der allerdings nicht ermöglicht, die Teilnehmer IP-Adresse direkt zu vermitteln, das müsstet ihr dann am Einlass regeln, oder ihr macht es über die zweite Methode, die alles beinhaltet:



    Der IP-Zettel
    Der so genannte "IP-Zettel ", seines Zeichens Kurzinformationsblatt, je nach Gestaltung DinA6 oder vergleichbar bis DINA4 oder vergleichbar. Das kommt auf den Inhalt an.
    Soll heißen, ihr gestaltet einen Zettel, auf dem sich die oben stehenden Informationen befinden.
    Und um euch Arbeit zu ersparen, da einiges an Arbeit bei den Usern entfällt (-> Netzbetreuung), eine Kurzanleitung zur Konfiguration:

    Einen Beispiel IP-Zettel mit Konfigurationshilfe gibt's, wenn ihr auf das linke Bild klickt, einen für kleine IP-Zettel ohne Konfigurationshilfe gibt's beim Klick auf das rechte Bild, beide sind von den stattgefunden Veranstaltungen (Sponsoren und Logos wurden entfernt).



    Eine andere Möglichkeit wäre eine Kombination aus IP-Zettel ohne Konfigurationshilfe und das diese (Konfigurationshilfe) separat auf nur wenige Blätter gedruckt wird und diese auf den Tischgruppen verteilt werden, dann können die Teilnehmer, die eine benötigen sich bedienen.
    Falls ihr euch dafür entscheiden solltet, haben wir euch hier schon mal in ZIPs die Screenshots für Windows2000/XP und 98 vorbereitet.
    Diese könnt ihr natürlich auch nutzen, wenn ihr eure eigenen IP-Zettel gestalten wollt.

    Ebenfalls haben wir euch noch mal zwei Vorlagen (einmal mit Konfigurationshilfe für Win2000/XP) und einmal ohne gestaltet.

    Downloads:
    Vorlage für IP-Zettel mit Konfigurationshilfe unter Windows2000/XP (doc)
    Vorlage für IP-Zettel ohne Konfigurationshilfe (doc)
    Screenshots zur Konfiguration unter Windows2000/XP (zip)
    Screenshots zur Konfiguration unter Windows95,98SE (zip)
    IP-Zettel der reLan als Beispiel



    DHCP als Alternative
    Wer auf IP-Zettel gänzlich verzichten möchte, der hat die Möglichkeit einen DHCP-Server aufzusetzen, welcher die IPs automatisch an neue Rechner im Netz verteilt. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht um den Druck von den Zetteln kümmern muss und dass bei den Benutzern alles automatisch geht, jedoch auch den Nachteil, dass man Sponsoren nicht mehr anbieten kann auf dem Zettel zu Werben und noch gravierender, dass man es Angreifern leichter macht das Netz zu stören und dass man kein System mehr in der Vergabe der IPs hat, doch mehr zu dem Thema unter Server - DHCP

  • Zurück zu Netz Grundlagen I (Hubs&Switches)
  • Zurück zu Netz Grundlagen II (Geschwindigkeiten im Netzwerk)
  • Zurück zu Netz Grundlagen III (IP-Adressen)


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    Kommentare     Seite: [0]
    08. Apr. 2004 - 17:11 erstellt von Jesaja
    Ne kleine Erklärung zu DHCP-Servern als Alternative wäre nicht schlecht, weil es auch ohne IP-Zettel geht. Ich finde wo man mehr Vor-/Nachteile sieht, sollte jeder selbst entscheiden.
    09. Apr. 2004 - 03:15 erstellt von KnoX
    Lies mal unter Server - DHCP nach. Dort findest du einen Text in dem auch die Frage DHCP - Ja/Nein? behandelt wird. Aber da sollte in diesem Text an geeigneter stelle vielleicht wirklich ein Link dorthin gesetzt werden. Ich werds mir mal durchlesen.
    09. Apr. 2004 - 03:20 erstellt von KnoX
    So ... der Text ist etwas erweitert worden :-)
    27. Dec. 2004 - 19:08 erstellt von Outi
    noch was zu DHCP.

    man kann einen DHCP auch steuern. man kann ihm sagen, das der Teilnehmer X auf Platz Y die IP xx.xx.xx.xx erhalten soll.

    somit gibt es keinen Aufwand für Orgas und trotzdem eine klare IP-Struktur.

    hier mal nen link zu ner guten lösung.
    http://andrea.grufo.com
    08. Mar. 2008 - 16:24 erstellt von NiJOvanOstow
    Jo wollte auch grade schreiben, dass es ANDReA gibt, aba mein vorredner hatte das ja schon getan.

    ANDReA gibt es jetzt übrigens mittlerweile als 1.0.1 Stable Version, funktionirt wirklich einwandfrei, jedoch sollte ein Linux Noob nicht mal dran denken dieses System zu benutzen, da es einiges an kentnissen vorraussetzt, wenn man den Server den eigenen Wünschen anpassen möchte.

    Auf unseren LANs lief das system bis jetzt immer absolut Top und ihm sind im grunde keine grenzen gesetzt, wer sich mit Linux auskennt, kann ein wirklich einfaches netz für die clients und doch voll managebares für die Orgas aufbauen

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