PvPGN Setup Linux
Zunächst muss das heruntergeladene Packet entpackt werden:
tar xvzf pvpgn.tar.gz
Mit
cd pvpgn/src
wechselt man nun in den entpackten ordner mit dem Quelltext des Servers.
Dort muss nun der Server konfiguriert werden und anschließend kompiliert werden.
Das bedeutet, dass die Änderungen alle sorgfältig gemacht werden müssen, da sie nach dem Kompilieren nur nochmal durch eine neuinstallation geändert werden können.
./configure
ruft das Konfigurationsscript auf. Ohne Parameter wird es PvPGN ohne MySQL konfigurieren (Daten werden in simplen Dateien gespeichert, satt in einer MySQL Datenbank). Als Installationsort wird /usr/local/ gewählt.
Möchte man die User-Daten in MySQL-Tabellen ablegen, so muss man "configure" mit folgender Option ausführen:
Dies ist vor allem Empfohlen, wenn man eine sehr große Anzahl an Benutzern haben wird.
Möchte man den Server in ein anderes Verzeichnis installieren, so kann man das mit folgender Option tun:
./configure --prefix="/home/www/bnetd"
Natürlich kann man auch beides kombinieren:
./configure --with-mysql --prefix="/home/www/bnetd"
Nun, da das Setup konfiguriert ist, können wir es mit
make install
kompilieren.
PvPGN konfigurieren
Die Einstellungen des Servers werden in der Datei /usr/local/etc/bnetd.conf getätigt.
Um Detailierte Fehlermeldungen zu bekommen, sollte man hier
loglevels auf fatal,error,warn,info,trace,debug
setzen.
Die Zeile
servaddrs = "0.0.0.0:6112"
bewirkt, dass Verbindungen auf allen IP-Adressen des Servers entgegengenommen werden auf dem Standartport 6612.
Diese zeile sollte daher in oben genannte geändert werden.
Nun muss nur noch w3routeaddr auf X.X.X.X:6200 gesetzt werden, wobei X.X.X.X für die IP-Addresse deines Servers steht. Alternativ zur IP kann hier auch dein Domainname stehen.
Der Server sollte nun fürs erste fertig Konfiguriert und lauffähig sein.
Gestartet werden kann er mit folgendem Befehl:
/usr/local/sbin/bnetd
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